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Das schwarze Brett im Grätzl

Auf der neuen Wiener Online-Plattform imGrätzl können Unternehmer in ihrer unmittelbaren Umgebung auf sich aufmerksam machen. In der Leopoldstadt verzeichnet das junge Projekt bereits erste Erfolge.

„Wir wollen helfen, dass sich etwas vor unserer Haustür bewegt“, sagt Mirjam Mieschendahl. Die IT-Beraterin hat mit ihren drei Kollegen von der morgenjungs GmbH die Online-Plattform im.Grätzl.at aufgebaut. Die Webseite macht seit September auf Events und Aktivitäten im Stadtviertel aufmerksam, den Usern sollen die sozialen Kontakte in ihrer Nachbarschaft erleichtert werden und sie zu selbst organisierten Aktivitäten motivieren. „Kreativen und Selbstständigen hilft ein persönliches Netzwerk in ihrer unmittelbaren Umgebung sehr“, betont Mirjam. „Das Grätzl wird dadurch belebt.“ Unternehmer dürfen sich und ihr Geschäft gratis auf der Webseite vorstellen, kostenpflichtig ist nur die Bewerbung ihrer Produkte und Dienstleistungen.

Für diesen Zweck kreierten die morgenjungs das sogenannte „Grätzlzuckerl“ – einen Flyer, der in den Haushalten der Umgebung verteilt wird und auf dem Unternehmer mit originellen Angeboten für ihre potentiellen Kunden aufwarten. So verlost beispielsweise ein Autor als „Zuckerl“ eine Wohnzimmerlesung.

Schaufenster als Adventkalender

Im Heimatbezirk der morgenjungs, der Leopoldstadt, konnte die junge Plattform bereits erste Erfolge verzeichnen. Eine Buchhändlerin und eine Masseurin erweiterten durch ihre imGrätzel-Locationseite ihren Kundenstock, andere Unternehmer riefen mithilfe der Plattform lokale Initiativen ins Leben. Zum Beispiel die Schaufenster Poesie im Zweiten, eine Art Adventkalender im Großformat. Unternehmer der Leopoldstadt dekorieren in der Vorweihnachtszeit ihre Auslagen, die bis zum Heiligen Abend Tag für Tag enthüllt werden. Am Ende der Aktion wählt eine Jury das „Staunfenster im Zweiten“.

Die Leopoldstadt ist quasi das Versuchslabor der Plattform, zusätzliche Stadtviertel sollen bald folgen. „Wir sind zuerst nur in einem Bezirk gestartet, um vom Feedback der Leute zu lernen“, sagt Mirjam. Die Verbindung von Online und Offline funktioniere im Zweiten schon sehr gut.

Die Infrastruktur steht für Wien flächendeckend zu Verfügung. Das Stadtgebiet wurde in 160 Grätzl eingeteilt, die nur noch auf ihre Grätzlbotschafter warten. „In jedem Grätzl sollte sich zumindest eine Person finden, die die Menschen des Viertels auf das Projekt anspricht“, erklärt Mirjam. Einzige Voraussetzung für den Grätzlbotschafter: „Es sollte sich um einen freundlichen und kontaktfreudigen Menschen handeln.“

www.imgraetzl.at

 

 

1 Kommentar

  1. Liebe Alexandra,
    toller Blog.
    Interessante Berichte.

    Freue mich schon auf Deinen nächsten Beitrag.

    Liebe Grüße

    Beatrice

    die lila Couch – das Coaching Atelier

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